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may peace prevail on earth

Nach sieben Tagen in der tollen Stadt San Sebastian ging es weiter Richtung Westen in das Naturschutzgebiet „Oyambre“.

 

Dort haben wir uns wiedermal mit der Steinzeit beschäftigt und die Höhlenmalereien in der Cueva del Pindal und der Altamirahöhle bestaunt.

 

Und wir fragten uns, warum damals und auch heute Kunstwerke entstehen?

 

…um anderen die eigene Sicht der Welt zu zeigen?

…um etwas zu erschaffen, was bleibt?

…um auf etwas aufmerksam zu machen (wie Picasso mit „Guernica“)?

…zur Weitergabe von „Wissen“?

…um was Schönes zu machen, das andere berührt?

Bei einem verregneten Zwischenstopp in Asturien, lernten wir ein sehr nettes Pärchen aus Luxemburg kennen und verbrachten, bei strömenden Regen draußen, einen gemütlichen Abend zusammen (!!!) in unserem Wohnwagen. Danke euch 2 für die Begegnung. Immer öfter treffen wir nun Menschen, die auf einer ähnlichen Reise sind, wie wir!

 

In gewisser Weise sind wir ja auch auf einer Pilgerreise und so kommen wir am 21.10.19 ebenso glücklich wie viele andere Pilger in Santiago de Compostela an. Eine wunderbare, geerdete Stimmung ist hier. Die Hektik haben alle auf ihrem Weg abgelegt! Verbundenheit wird spürbar, besonders auf dem Platz vor der Kathedrale.

 

„Jede Art des Reisens ist ein Weg der Welterkenntnis“ (Andreas Altmann)

Am Mittwoch liefen wir ein Stück des Weges und kamen am „Ende der Welt“ an. Und blieben bis zum Sonnenuntergang. Wenn man so auf den weiten Atlantik schaut, kann man sich wirklich denken, dass es dort am Horizont aufhört!

An unserem letzten Tag hier schlendern wir nochmals durch die Stadt, gehen in die Kathedrale (dankbar für den Weg bis hier), genießen die vielen schönen Eindrücke, kleinen Läden und auch wiedermal wunderbare Straßenmusik. Ein Jazz-Gitarrist aus Ecuador, mit Enkel in Berlin. Musik ist die verbindende Weltsprache. Seine nehmen wir für die kommenden Fahrten mit!

 

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